Leuchtturm Dornbusch Insel Hiddensee
Maßstab
1:100
1:250
Bögen
3 x A4 + Folie
1 x A4 + Folie
Teile
76 - 105
Höhe
28 cm
11 cm
Preis
10 €
6 €
Infos zum Modell:

 

Ein schönes großes Modell vom bekannten 'Wetterleuchtturm'. Aufgrund der umlaufenden Simse ist das 1:250 Modell eher was für versierte Modellbauer. Das 1:100 Modell hingegen ist ein dankbares Modell, das keine übertriebenen Details aufweist und gut von Einsteigern bewältigt werden kann. Die Fenster und Türen können wahlweise vertieft gebaut werden.

Den Reiz des Modells macht die gelungene dezente Graphik aus. Zur Gestaltung der Oberflächen wurden Fotos verwendet, sodass der Turm eine realistische leicht angegraute Farbe zeigt.

Die Laterne und die Optik werde zusätzlich als Folienteile mitgeliefert, beim 'Kleinen' auch die Reling.

 

 

...und zum Original:

Position 54°36’ N 13°07’ O
Baujahr 1888
Indienststellung 19.11.1888
Turmhöhe 27,5 m
Feuerhöhe 94,7 m über mittl. Wasserstand
Kennung Blink 10 s (weiß und rot)
Tragweite 25/21 sm

Der Leuchtturm wurde 1888 zur Orientierung im Gebiet um die Nordspitzen von Hiddensee und Rügen errichtet. Ausserdem dient er zur besseren Ansteuerung von Stralsund. Durch den exponierten Standort auf dem Bakenberg konnte mit dem 28 m hohen Turm eine Feuerhöhe von fast 95 m erreicht werden. Der Turm war ursprünglich rund und aus hellen und dunklen Ziegeln gemauert. Aufgrund von erheblichen Rissen im Gemäuer wurde der Turm 1927 mit Eisenbeton ummantelt, und ist seitdem 12-eckig. Seit 1978 wird das Leuchtfeuer ferngesteuert. Es besteht aus einer 2000 Watt Birne in einer drehbaren Fresnel-Optik. Die Drehlinsen erzeugen gebündelte Strahlen, die den Schiffen in bis zu 25 Seemeilen Entfernung alle 10 Sekunden als Blink erscheinen. In Südwestrichtung markiert ein roter Sektor den Beginn der betonnten Fahrrinne nach Stralsund. Bis 1994 war der Turm noch schmucklos Betongrau, bevor er einen weißen Anstrich bekam. So ist er heute vor allem durch die Wetternachrichten bekannt, aber auch als Ausflugsziel der Hiddenseebesucher die im gleichnamigen Naturschutzgebiet wandern. Seit 1996 ist der Leuchtturm auch für Besucher geöffnet.